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Städtische Wohnungsbaugesellschaften müssen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden

Für DIE LINKE. sind die städtischen Wohnungsbaugesellschaften ein unverzichtbarer, sozial integrierender Partner, wenn es um die Versorgung von Mietwohnungen im bezahlbaren Preissegment geht. So gesehen, genießen sie bei vielen Mieter_innen ein hohes Vertrauen.

Um so bedauerlicher ist, dass sich in den letzten Jahren die Beschwerden von Mieter_innen häufen, die sich an DIE LINKE. wenden. Dabei geht es u. a. um massive Probleme mit Instandsetzungsmaßnahmen,  Sanierungen oder sogenannten Modernisierungen.

Jüngstes Beispiel ist das Degewo-Objekt in Schöneberg, Kaiser-Wilhelmplatz 3, Feurigstraße 7, 7a, und 7b: Viele Mieter_innen führen Beschwerde, über die oftmals  sehr mangelhaften Sanierungsarbeiten in ihren Wohnungen, mit Leitungen und Steckdosen über Putz, fehlerhaften Arbeiten: im Bad z.T. fehlende Fliesen, undichte Toiletten, fehlerhafte Anbringung von Steckdosen, Duschen ohne Spritzwasserschutz, und gar 12 Balkonen völlig ohne Geländer, und das schon seit über zwei Monaten. Das ist keine Verbesserung ihres Wohnanspruchs, sondern das Gegenteil.

Beklagt wurde auch, wie wenig transparent die Maßnahmen insgesamt sind. Es gab weder eine Mieterversammlung, noch eine hinreichende Erreichbarkeit der Degewo. Mieter_innen, die Mängel in der Wohnung, Verluste oder Beschädigung ihres Hausstandes haben, wurden bis heute nicht geklärt.

Hier muss es bei den WBG eine grundlegende Planungsänderung geben:

  • Garantierte Erreichbarkeit mit kompetenter Beratung und verbindliche Zusagen
  • Kompetente Fachkräfte für alle Maßnahmen, die Instandsetzung, Sanierung und Modernisierung betreffen
  • Unabhängige Sachverständige, für den Abschluss von Maßnahmen

Dazu Elisabeth Wissel, Fraktionsvorsitzende: „Eine städtische Wohnungsbaugesellschaft darf sich nicht auf Subfirmen verlassen, bei denen Qualität und eine sachgerechte Ausführung zu wünschen übriglässt. Sie tragen eine besondere soziale Verantwortung, im Umgang mit ihren Mieter_innen. Die Verantwortung müssen sie auch wahrnehmen.“

Elisabeth Wissel, Fraktionsvorsitzende