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Gegen die Verdrängung von Sexarbeit und für Respekt für Sexarbeitende

Am 3. März, dem Internationalen Tag für die Rechte von Sexarbeitenden*, protestierten auf Einladung der Linksfraktion der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg Bundes- und Landespolitiker*innen der LINKEN, SPD und Grünen gemeinsam mit etwa hundert Aktivist*innen gegen die Verdrängung von Sexarbeit in Berliner Kiezen und für mehr Respekt für Sexarbeitende.

Redner*innen auf der Kundgebung waren Stephanie Klee (BSD e.V.), Doris Achelwilm (MdB, DIE LINKE), Ines Schmidt (MdA, DIE LINKE), Johanna Weber (BesD), Hannah Lupper (SPD), Anja Kofbinger (Grüne).

Seit der Einführung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) 2017 verschärft sich die gesellschaftliche Debatte um käuflichen Sex und den Umgang mit Sexarbeitenden*.

 „Die jetzige Umsetzung des Gesetzes trägt nicht zur Verbesserung der Situation der Sexarbeitenden bei, sondern gefährdet aktuell kleine, selbstverwaltete Bordelle mit guten Arbeitsbedingungen, die oft schon seit Jahrzehnten in den Bezirken existieren“ so Carolin Behrenwald, Frauen*- und Queerpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg.

„Sexkaufverbote nach dem Schwedischen Modell und Sperrgebiete tragen nicht zur Gleichstellung von Sexarbeit mit anderen Berufen bei. Wir fordern für Sexarbeitende das, was wir auch für alle anderen Berufsstände einfordern: Gute Arbeitsbedingungen, Selbstbestimmung, Respekt und Solidität.“, so Carolin Behrenwald weiter.

Carolin Behrenwald, Sprecherin für Frauen und Inklusion

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