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Drugstore muss weiter auf seine Räume warten

Seit nunmehr 28 Monaten wartet die autonome Jugendeinrichtung Drugstore auf die vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg versprochenen Räume in der Potsdamer Straße 134.

Nach der Schlüsselübergabe von Drugstore Ende Dezember 2018 sollten die Jugendlichen sehr schnell Räume in dem Objekt der Gewobag bekommen. Doch die lange Wartezeit zur Durchführung von Sanierungen und Umbaumaßnahmen der Räume stellt die Jugendlichen immer weiter auf die Geduldsprobe.

Weder wurde zeitnah mit dem Umbau begonnen, noch ist ein Abschluss in Aussicht. Dem Bezirksamt liegt offensichtlich die Dringlichkeit nicht am Herzen. Wie sich jetzt noch als Erschwernis herausstellt, gibt es ein intensives Schadstoffproblem in den betreffenden Räumen. Im Hauptausschuss wurde bekannt, dass sich die Kosten der Asbest-Beseitigung auf über 470.000 Euro belaufen würden. Jetzt stehen von Bezirksamtsseite wegen der unerwartet hohen Kosten erstmal wieder Verhandlungen mit der Gewobag an. Ergebnis ungewiss.

Für die Jugendeinrichtung Drugstore häufen sich inzwischen die Enttäuschungen durch das Verhalten des Bezirksamts, das die Jugendlichen immer nur hinhält. Ein engagiertes, verantwortungsvolles Handeln für die bedrohten Jugendeinrichtungen sieht anders aus. Jetzt sind zeitnah geeignete Räume für das Drugstore wie für die Potse seitens des Bezirksamts in Zusammenarbeit mit dem Senat bereit zu stellen!

Elisabeth Wissel

Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der BVV Tempelhof-Schöneberg

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