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Bezirkspolitik beschließt einstimmig den sofortigen Stopp der Krankenhaus-Verlagerung!

Bezirkspolitik beschließt einstimmig den sofortigen Stopp der Krankenhaus-Verlagerung!

Tempelhof-Schöneberg braucht das Wenckebach-Klinikum.

Der Bezirk sagt nein zu den Plänen von Vivantes. Das Wenckebach-Klinikum (WBK) soll nicht ins Auguste-Viktoria-Krankenhaus (AVK) verlagert werden. So wurde es am 9. April einstimmig mit dem Antrag von DIE LINKE „Moratorium zur Verlagerung des Wenckebach-Klinikums“ in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossen.

Das ist ein eindeutiges Votum für den Erhalt des Standorts. Jetzt müssen Gespräche mit Vivantes stattfinden. Der schon begonnene Umzug ins Auguste-Viktoria-Krankenhaus (AVK) soll sofort gestoppt werden. Das fordern auch über 4600 Menschen, die in einer Online-Petition ihre Unterschrift für den Standort-Erhalt abgegeben haben.

Die räumliche und personelle Ausstattung fehlt, ebenso gibt es noch keine finanzielle Klarheit bei Vivantes. Das Vorhaben wurde von keinem politischen Gremium befürwortet. Trotzdem versucht der Konzern auf die Schnelle, und das auch noch in der Corona-Pandemie, Tatsachen zu schaffen.

Eine hypermoderne Großklinik im AVK, die mehr Rendite einbringen soll, statt flächendeckende Versorgung im Bezirk möchte Vivantes durchsetzen. Dies ist auch umso unverständlicher, da seit 2003 erhebliche Umbauten und energiesparende Investitionen an verschiedenen Standorten am WBK vorgenommen wurden, u.a. in Gebäudedämmung und in ein Blockheizkraftwerk.

Die Gastrologie wurde erst vor wenigen Jahren modernisiert und seit 2010 wurde mit viel Geld eine Höchstleistungskardiologie aufgebaut. Dennoch gab es offensichtlich wenige Jahre nach diesen Investitionen ein Umdenken bei Vivantes und medizinische Angebote wurden nach und nach reduziert, sodass Teilgebäude jetzt leer stehen. Erhalt, Sanierung und Anbau auf dem Gelände des WBK sind das Gebot der Stunde.

Das WBK mit seiner Rettungsstelle ist in einer wachsenden Stadt unverzichtbar.

 

Elisabeth Wissel
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der BVV Tempelhof-Schöneberg

Katharina Marg
Gesundheitspolitische Sprecherin

 

 

 

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