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Gedenktafel Adolf Lewissohn

Mündliche Anfrage des Bezirksverordneten Martin Rutsch (LINKE)

1. Frage
Welchen Stand hat der Beschluss 0331/XX, nach dem eine Gedenktafel für Adolf Lewissohn in der Ullsteinstraße 153 angebracht werden soll?

Mit dem Beschluss 0331/XX hat die BVV das Bezirksamt ersucht zu prüfen, ob eine Gedenktafel für Adolf Lewissohn, dem Erbauer des ehemaligen Seebades Mariendorf, an seiner ehemaligen Wirkungsstätte in der Ullsteinstraße 153 angebracht werden kann. Straßenumbenennungen und Änderungen der Hausnummern machen eine eindeutige Zuordnung des ehemaligen Seebades in der Ullsteinstraße schwierig. Die Recherchen des Bezirksamtes, insbesondere der Museen Tempelhof-Schöneberg, haben aber ergeben, dass sich aus heutiger Sicht zwischen den Hausnummern 157 bis 159 das Wohnhaus der Familie Lewissohn befand. Auf dem Grundstück mit der Hausnummer 159 ist heute die Alloheim Senioren-Residenz und auf dem Gelände befinden sich auch noch Reste des Seebades in Form einer Grotte und eines Tunnels. Die aktuelle Planung des Bezirksamtes bevorzugt daher dieses Grundstück für die Aufstellung der Gedenktafel.
Einem Mitarbeiter des Bezirksamtes wurde pandemiebedingt erst Mitte dieses Jahres der Zugang zum Gelände des Seniorenwohnheims gestattet, um mögliche Aufstellungsorte zu dokumentieren. Mit der Alloheim Senioren-Residenzen SE kann jetzt die Aufstellung der Gedenktafel erörtert werden.
Die Textvorlage für die Gedenktafel ist bereits erarbeitet und wird in der nächsten Sitzung der Gedenktafelkommission beraten.

2. Frage
Wann ist mit der Einweihung der Tafel zu rechnen?

Die Aufstellung und Einweihung der Gedenktafel für Adolf Lewissohn ist für 2022 angestrebt.
 

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