Tempelhof-Schöneberg gedenkt Rosa von Praunheim
Frakt. GRÜNE, SPD, LINKE
Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, im Rahmen seiner Arbeit im Bereich Kultur und Weiterbildung an einem würdigen Andenken für Rosa von Praunheim mitzuwirken. Konkret wird das Bezirksamt ersucht, eine Filmreihe im Marlene-Dietrich-Kinosaal im Rathaus Schöneberg zu veranstalten.
Darüber hinaus wird das Bezirksamt ersucht zu prüfen, welche Vorhaben in diesem Bezug in diesem Jahr und darüber hinaus zusätzlich umgesetzt werden können. In der Prüfung sollen unter anderem Möglichkeiten für Ausstellungen beziehungsweise Informationsorte geprüft werden. Dabei soll das Bezirksamt darauf achten, dass sowohl queere Zielgruppen erreicht werden als auch Zielgruppen, die möglicherweise bisher noch nicht mit dem Wirken Rosa von Praunheims vertraut sind. Im Prüfbericht soll detailliert dargelegt werden, wie welche Zielgruppe erreicht werden soll.
Begründung:
Rosa von Praunheim war einer der prägendsten Künstler*innen und Aktivist*innen des queeren Lebens in Deutschland. Damit hat er auch eine herausgehobene Bedeutung für unseren Bezirk, der sich als Heimat des Nollendorfkiezes auch als der queere Bezirk Berlins versteht. Dementsprechend ist es unsere Aufgabe, das Wirken Rosa von Praunheims gebührend zu ehren und für zukünftige Generationen zu erhalten.
Der Antrag als Vorgang in der Bezirksverordnetenversammlung findet sich unter diesem: 1859/XXI - Antrag - Tempelhof-Schöneberg gedenkt Rosa von Praunheim
