Karstadt-Gebäude am Tempelhofer Damm mit Anrainern entwickeln
Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht die Suche nach Entwicklungsmöglichkeiten für das leerstehende Karstadt-Gebäude nicht nur dem Eigentümer zu überlassen.
Mit den leergezogenen Flächen ergeben sich Optionen, die Versorgungsbedarfe der Anwohnenden abzudecken, neue Angebote zu etablieren und damit die Attraktivität der Einkaufsstraße zu sichern. Um Ideen und Interessen zu sammeln und einen Nutzungsmix dem Eigentümer vorzuschlagen, sollte das Bezirksamt vor Ort zu einem Workshopprozess einladen. Angesprochen werden sollten Anwohnenden, Kleingewerbetreibende und soziale Träger. Möglichst sollten auch Vertreter des Gebäudeeigentümers teilnehmen.
Der BVV soll bis Januar 2025 berichtet werden.
Begründung
Der Eigentümer hat offensichtlich noch kein Nachnutzungskonzept. Bevor aus Einfallslosigkeit und ohne örtliche Expertise sich langwieriger Leerstand verfestigt bzw. wieder ein Umbau in Büroflächen erfolgt, sollte der Eigentümer proaktiv unterstützt werden im Quartier erwünschte Nutzungen zu berücksichtigen.
Der Antrag als Vorgang in der BVV findet sich unter diesem Link: Drucksache - 1263/XXI - Karstadt-Gebäude am Tempelhofer Damm mit Anrainern entwickeln (berlin.de)
