Gleiches Geld für gleiche Arbeit
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen LINKE und GRÜNE:
Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Hauptstadtzulage endlich auch für die Beschäftigten von freien Trägern, die tagtäglich in Stadtteil-, Inklusions-, Drogenhilfe-, Inklusions- Sozial-, Kultur-, Mietberatungs- und Jugend-Einrichtungen u.v.m. daran arbeiten, die Stadt für alle lebenswert zu halten, gezahlt wird.
Begründung
Bei der Hauptstadtzulage handelt es sich um eine monatliche Zahlung in Höhe von bis zu 150 Euro brutto, die seit dem 01.11.2020 auf Wunsch allen aktiven Beschäftigten des Landes Berlin mit Dienstbezügen bis A 13Z oder Entgelt bis E 13 gewährt wird. Erst kürzlich wurde diese nun endlich auch Mitarbeitenden freier Träger versprochen. Bisher ist das Versprechen allerdings nicht umgesetzt. Die ursprünglich erteilte Zusage zur Refinanzierung der Hauptstadtzulage für die Beschäftigten der freien Träger entspricht politischer Verantwortung. Es ist höchste Zeit, dass die Ungleichbehandlung zwischen städtischen Angestellten und den Angestellten freier Träger ein Ende findet. Die BVV sollte sich daher klar positionieren und an die Seite der Beschäftigten stellen.
Der Antrag als Vorgang in der BVV findet sich unter diesem Link: Drucksache - 1100/XXI - Gleiches Geld für gleiche Arbeit (berlin.de)
