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Kein Waffenhandel in Gewerbeflächen von öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften

Anlässlich der Vergabe von Gewerberäumen an einen Waffenhändler durch die Gewobag erklärt die Linksfraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg:

Wir lehnen die Vergabe durch die öffentliche Wohnungsbaugesellschaft Gewobag strikt ab. Waffenhandel stellt ein Risiko für die öffentliche Sicherheit dar. Die Gewobag hätte sich ihrer sozialen Verantwortung bei der Kontrolle ihres Vertragspartners bewusster sein sollen. Dieser hat die Wohnungsbaugesellschaft offenbar getäuscht. Das allein sollte schon Grund sein, den bestehenden Mietvertrag mit dem Waffenhändler zu kündigen. Daher unterstützen wir auch den offenen Brief der Interessengemeinschaft Potsdamer Straße, dass der Waffenhandel aus der Straße verschwinden soll. 

Wir fordern zudem die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften auf, ihre Vergabepraxis bei Gewerbemieten transparent zu machen. Dazu sollten sie ein öffentlich einsehbares Vermietungskonzept für ihre Gewerbeflächen schaffen. Dieses soll sich vorrangig an den Bedürfnissen der Bevölkerung in den Kiezen sowie sozialer Träger orientieren.

Linksfraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg                  

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