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Schwimmkurse für Erwachsene Nichtschwimmer_innen unterstützen

Antrag: BV Katharina Marg, Fraktion DIE LINKE.

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt (BA) unterstützt aktiv, dass Schwimmkurse für Nichtschwimmer_innen von Schwimmvereinen, Schulen und den Berliner Bäderbetriebe (BBB) ausgerichtet werden.

Die Unterstützung ist in Abstimmung mit den Vereinen und den BBB, durch eine bessere Publikmachung und das Werben auf der Bezirkshomepage und die Bereitstellung von Informationsmaterialien zu gewährleisten. Des Weiteren setzt das BA sich mit und gegenüber den BBB dafür ein, dass genügend viele Schwimmzeiten und Bahnen durch ausreichend Personal und Bäderinfrastruktur zur Verfügung stehen. Eine finanzielle Unterstützung einer Schwimmausbildung für Menschen, die nicht oder nur ungenügend schwimmen können ist zu prüfen.

Begründung:

Immer mehr Menschen können durch fehlende Kapazitäten und Infrastruktur bereits frühkindlicher und schulischer Schwimmkurse nicht oder nur schlecht schwimmen. Die Schwimmfähigkeit ist innerhalb der letzten 25 Jahre von über 90% auf unter 50% gesunken. Besonders finanziell schlechter gestellte Menschen trifft das Problem. In Deutschland ertranken 2018 laut Statistik 504 Menschen. Wer schwimmfähig ist kann Leben retten, ihr eigenes oder das anderer Leute. In Tempelhof-Schöneberg konnten am Ende der dritten Klasse 17,48% der Schüler*innen nicht schwimmen. Gleichzeitig gibt es im Bezirk entsprechende Angebote, die Erwachsenen und Kindern das Schwimmenlernen ermöglichen. Diese Angebote sind ausbaubar. In Tempelhof und Schöneberg werden durch die BBB Nichtschwimmer*innenkurse angeboten, diese sind aber zumeist ausverkauft und gehen teilweise mit langen Wartezeiten und für viele Menschen schwer bezahlbaren Preisen einher. Durch mehr Werbung und die Prüfung weiterer finanzieller Unterstützung oder die HilfebeiderInanspruchnahmebestehender Zuschüsse und u.a. die oben genannten Maßnahmen kann das Bezirksamt den Notstand mit verbessern helfen.

Berlin, den 11.03.2019

BV Katharina Marg, Linksfraktion

 

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