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Schutz und Sicherstellung von Beschulung in den Gemeinschaftsunterkünften

Antrag: BV Carolin Behrenwald, Fraktion DIE LINKE.

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt sich für den Schutz von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften bei der zuständigen Senatsverwaltung einzusetzen, indem ihnen leerstehende Ferienwohnungen und Hotelzimmer zugewiesen werden, und Menschen aus Risikogruppen in abgeschlossenen Wohneinheiten untergebracht werden.

Des weiteren empfiehlt die BVV, über die bestehenden Hilfen der Schule (Tablets, Lernbrücke) hinaus zu prüfen, ob genügend Betreuungsangebote, technische Geräte und WLAN in den Gemeinschaftsunterkünften in den jeweiligen Zimmern der Schulkinder und Jugendlichen vorhanden sind, damit sie u.a. digitale Angebote des Homeshooling nutzen und weiterhin beispielsweise an Online-Deutsch-Kursen der VHS teilnehmen können.

 

Begründung:

Hygiene-Maßnahmen in Gemeinschaftsunterkünften können nicht eingehalten werden, die in der Corona-Pandemie aber von uns allen strikt befolgt werden sollen, und auch für Gemeinschaftsunterkünfte gelten. Geflüchtete und ihre Kinder dürfen nicht schlechter gestellt werden als andere hier Lebende. Damit sie gut in der Gesellschaft ankommen können und die Kinder alle Bildungsmöglichkeiten nutzen können, brauchen sie auch Unterstützung, denn Lernen für Schulkinder findet derzeit hauptsächlich digital statt. Diese Angebote können von Schulkindern aus Gemeinschaftsunterkünften nicht wahr genommen werden. Auch ist der Zugang zu Deutsch-VHS-Kursen, Beratungen, Austausch und sonstigen Informationen, nach außen wichtig.

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