Wohnboxen als temporäre Alternative für Obdachlose schaffen
Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die BVV ersucht das Bezirksamt für Menschen, die bisher mit Maßnahmen der sozialen Wohnhilfe in unserem Bezirk nicht erreicht werden, eine niedrigschwellige Betreuung mit „Wohnboxen“ bereit zu stellen.
Das Ziel sollte die Begleitung in das bestehende Wohnungsnothilfesystem sein.
Begründung
Eine Wohnbox ist keine optimale Lösung, wäre aber ein wichtiger Zwischenschritt für Menschen, die auf der Straße leben, wieder in geordnete Verhältnisse zu finden. Träger, die in diesem Bereich tätig sind, könnten unterstützen, auch mit ehrenamtlicher Hilfe.
Wir erleben in Berlin eine Zunahme von Obdachlosen, die eigentlich bis 2030 beendet werden soll. Übergangsmaßnahmen und auch phantasievolle Maßnahmen sollten dabei helfen, Menschen in extrem prekären Situationen etwas anzubieten.
Der Antrag als Vorgang in der Bezirksverordnetenversammlung findet sich unter diesem Link: https://bvv-tempelhof-schoeneberg.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=10256
